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Aktuell : Reise in die Normandie Juni 2012
23.07.2012 20:39 ( 4462 x gelesen )

 

Reise in die Normandie Juni 2012

 

 

 

 



Mitte Juni reisten Jürg und ich nach Frankreich, in die Normandie. Das ist die Hochburg der französischen Pferdezucht. Leider liegt die Normandie ganz im Norden, rund 1000 Km von Zürich und man fährt quer durch ganz Frankreich. Das hinderte uns aber nicht einen Bekannten zu besuchen und einige Pferdebetriebe anzuschauen.  Wenn ich einen junges vielversprechendes Springpferd sehen würde, käme allenfalls auch ein Kauf in Frage. Das waren in etwa die Beweggründe für unsere Reise. Da wir aber schon so weit reisten,  wollten wir auch einige andere Sehenswürdigkeiten abklappern und auch den kulinarischen Vorzügen von Frankreich waren wir keineswegs abgeneigt.

Unser erster richtiger Halt war in Chartres. Die berühmte Kathedrale mit dem bekannten Labyrinth wollte ich einmal in Natura sehen.

 

 

Die Türme der riesigen Kathedrale sieht man in der flachen Ebene bereits kilometerweit auf der Anfahrt. In früheren Zeiten müssen die eine halbe Tagesreise im voraus zu sehen gewesen sein.

 

 

 

 

 

 

 

Je näher man kommt desto mehr werden die gigantischen Ausmasse ersichtlich. Die Kathedrale von Chartres ist eine der grössten in Europa. Im Mittelschiff der Kathedrale ist ein legendenumranktes Labyrinth in den Boden gelassen. Leider verhinderten Stuhlreihen das Begehen des Labyrinthes das etwa einen Durchmesser von 20 Metern aufweist. Geht man das ganze Kreislabyrinth aber ab, ist man mehrere Kilometer unterwegs. Der Labyrinthweg symbolisiert den Gang in sein Inneres.

 

 

 

 

 

Auch die Fenster im Inneren sind eine berühmte Sehenswürdigkeit. Unzählige dieser farbigen Fenster tauchen das Innere in ein mythisches Ambiente.

Auch wir beiden eher weltlichen Gemüter waren beeindruckt und  wurden beinahe ehrfürchtig beim Gang durch die hohen kühlen Hallen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Bau dieser Kathedrale dauerte einige hundert Jahre und verschleisste einige Dombauer und Bischöfe. Beim Blick der Türme erkennt man das verschiedene Bauepochen zwischen dem Bau des einen und des anderen Turmes liegen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nun wollten wir aber Pferde sehen oder etwas in dieser Richtung wenigstens. Unser nächster Halt lag auf direktem Weg unseres Reiseziel St. Lô . Das Haras du Pin. Dieses französische National Gestüt des Departementes Orne liegt bereits im Süden der Normandie.

 

 

 

Eingang des Haras du Pin. Schon dieser Blick lässt erahnen wie gross das ganze Gestüt wirklich ist. Ueber zig Hektaren erstreckt sich die ganze Anlage. Mittlerweile ist auch ein moderner Teil mit Springplatz und Crossbahn vorhanden auf dem Turniere durchgeführt werden. Auch die schweren Rassen Frankreichs werden hier gezüchtet.

Es finden übers ganze Jahr Führungen und Vorführungen für Touristen aus der ganzen Welt statt.

 

Nach dem wir soviel Altehrwürdiges besichtigt hatten kam für uns am Abend nur etwas Entsprechendes zum logieren und dinieren in Frage. In der Nähe von St.Lô, im Chateau Agneaux mieteten wir uns für eine Nacht ein und reservierten einen Tisch zum Abendessen.

 

 

 

Stilechtes Uebernachten in Frankreich. Jedes Zimmer sieht anders aus, und das zu einem äusserst moderaten Preis.

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch das Nachtessen im Restaurant, der umgebauten Wagenremise des Schlosses war ein Besuch wert.

 

 

 

 

 

In den nächsten Tagen widmeten wir uns den verschiedenen Pferdehöfen und Zuchtbetrieben und fuhren kreuz und quer durch die Gegend von St. Lô. Haras des Couvains, (die Semilly-Pferde kommen von dort), oder den grossen Betrieb in Auvers und auch das Haras Tamerville besuchten wir, alles Begriffe die ich schon jahrelang aus den verschiedenen Hengstkatalogen Frankreichs kannte, sahen wir nun auch mal aus der Nähe. Auch ein Turnier besuchten wir, das allerdings auch nicht anders als bei uns vonstatten geht.

Am Tag unserer Abreise besuchten wir noch das National Gestüt von St. Lô selber, für das wir bis dahin noch keine Zeit gehabt hatten.

 

 

Auch das Haras National de St. Lô weist Ausmasse auf die man in der Schweiz vergeblich sucht. Ausserdem liegt das Gestüt mittlerweile mitten in der Stadt. Aber in Frankreich wird auch heute noch grosszügiger gebaut und ist viel Platz vorhanden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Stalltrakt von vieren im Gestüt St.Lô. Allerdings sind längst nicht alle besetzt. Einige Ställe sind heute auch Privaten vermietet. Ausserdem finden in St.Lô nationale und internationale Springturniere statt und die Gebäude dienen auch den Turnierpferden als Stallungen.

 

 

 

Kurz danach brachen wir auf den Heimweg auf. Einige gute Pferde haben wir gesehen, mitgebracht haben wir auch eines. Einen jungen Hengst, 4-jährig hat mittlerweile ebenfalls den Transport in die Schweiz hinter sich gebracht und steht nun bei uns im Stall.

 

 

Un rêve de l'isle

Ein vierjähriger Franzose ging am CIR in Auvers Doppelnull und steht nun bei uns in der Wissrüti.

 

 

 

 

 

 


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