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 : Kleiner Ferienbericht
28.02.2010 17:47 (895 x gelesen)

 

Wir waren in den Ferien bis 27. Februar 2010

Kleiner Fotobericht

 

 

 



Letzte Woche gönnten wir uns wieder einmal eine Woche Ferien auf dem Clubschiff AIDA. Die Reise führte uns in den nahen Osten. Die Route startete in Dubai /VAE ging weiter nach Muscat im Oman, weiter nach Abu Dhabi /VAE, Manama /Bahrain und wieder zurück nach Dubai.

Am ersten Tag kamen wir spät nachts auf dem Schiff an, und am anderen Morgen als wir erwachten waren wir schon auf hoher See. Von Dubai das zu den vereinigten Arabischen Emiraten gehört fuhren wir in den Oman, zur Hauptstadt Muscat. Da hatten wir zwar von Dubai noch nichts gesehen, dafür konnten wir alle Angebote des Schiffes mal ausgiebig geniessen.

Im Oman scheint im Gegensatz zu den westlich ausgerichteteren VAE (Vereinigten Arabischen Emiraten) die Zeit stehengeblieben zu sein. Die Männer tragen ihre langen weissen Gewänder, nie ohne Kopfbedeckung, und die Frauen ihre langen Abajas. Immer in schwarz und nie unverschleiert.

 

 

 

Mouthra, Hafenstadt und Vorort von Muscat, wo unser Schiff anlegte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bushaltestelle in Mouthra

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Souk (Bazar) von Mouthra

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Ding der Unmöglichkeit, eine Stunde ohne etwas zu kaufen im Souk zu spazieren. In den verwinkelten, praktisch ohne System angelegten Gassen kann man sich verlaufen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Eingang zum Sultanspalast in Muscat.

Sauberkeit pur. Auf den Strassen und  Plätzen könnte man essen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ueberall waren exotisch anmutende, orientalische Prächtigkeiten zu bewundern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Hafeneingang standen etliche Nobelkarossen bereit für den Verkauf.

 

 

 

 

Nach dem Aufenthalt im Oman ging es zurück in die VAE nach Abu Dhabi, Hauptstadt der Emirate.

 

 

 

Abu Dhabi erkundeten wir per Fahrrad. Da es völlig Flach ist und der Verkehr einigermassen entspannt ist war die Fahrradtour prima zu fahren.

Da hohe Bussen für Verkehrsvergehen drohen wird viel weniger agressiv gefahren als bei uns, die Autofahrer hupten uns nur aus Freude und zur Begrüssung lautstark an. Eine ganze Truppe Velofahrer mit diesen eigenartigen farbigen Helmen gehört noch nicht zum alltäglichen Bild.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Prachtsboulevard und Flaniermeile an der Corniche, Abu Dhabis Strandmeile. War super zum Velofahren, nur die Leute fehlten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Fantastisch angelegt, aber fast zu künstlich und zu steril. Die Einheimischen auf jeden Fall benützen diese ca. 8 Km lange Corniche nur sehr spärlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nicht nur auf der Strasse waren die edelsten Luxuswagen zu bestaunen, auch zu Wasser lässt man sich das Hobby etwas kosten.

 

 

 

 

 

 

 

Ein künstlich angelegter Damm im Meer verhindert hohen Wellengang vor der Stadt. Blick vom Breakwaterpoint auf die Stadt Abu Dhabi. In diesem ca. 10 Km langen Hafenbecken werden die Speedboatrennen und die Red Bull Luftakrobatik Wettkämpfe ausgetragen.

 

 

 

 

 

 

Blick in einen Kinderkleiderladen in der Innenstadt. Katja war im Paradies.

 

 

 

 

 

 

 

 

Noch vor etwa 100 Jahren lebte der Grossteil der Bevölkerung in solchen Zelten. Dann wurde in den 60er Jahren das erste Oel gefunden. Die heutige Stadt wurde in ca. 40 Jahren aus dem Boden gestampft. Es sind deshalb auch keine alten Gebäude zu finden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Dementsprechen einfach wurde auch gekocht. Tee wird auch heute noch gerne und überall einfach zubereitet und getrunken.

 

 

 

 

 

Ihm verdanken die VAE ihren Reichtum. Scheich Zayed von Abu Dhabi. Gestorben im Jahr 2004 wird er heute noch von der Bevölkerung verehrt wie eh und je.

Er war der Gründer der Vereinigten Arabischen Emirate. Er bewies ein glückliches Händchen im Fördern und Verkaufen des Oeles und sicherte so der ganzen Bevölkerung ihren Wohlstand. Die anderen Emirate (auch diejenigen in denen kein Oel gefunden wurden) konnten ebenfalls mitverdienen.

Heute kriegt jeder Einheimische der eine Einheimische heiratet ein Haus geschenkt ! So sollte die Durchmischung der relativ kleinen Rasse vermieden werden. Steuern werden keine bezahlt, und der Liter Benzin kostet ca. 30 Eurocent.

In Abu Dhabi sind schätzungsweise noch für die nächsten 150 Jahren Oelreserven vorhanden. Im Gegensatz zu Dubai haben die also noch genügend Reserven.

Auch der Eintritt in die Museen in denen wir waren war praktisch immer gratis, auf die paar Euros sind die noch nicht angewiesen.

 

 

 

 

 

Hotel Emirates Palace in Abu Dhabi. Noch so ein gewaltiger Bau. Das Hotel wird von der Kempinski Gruppe geführt, und müsste theoretisch die nächsten dreissig Jahre ausgebucht sein um in die Rentabilitätszone zu kommen.

Hier gibt es Hoteltrakte die nur von den Scheichs der anderen Emirate gemietet werden können. Normale Staatsoberhäupter haben da keine Chance ein Zimmer zu kriegen. Die kommen im normalen Trakt unter.

 

 

 

 

Einfahrtstor zum Emirates Palace. Der Bogen ist grösser als der Arc de Triomphe in Paris.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auffahrt hinter dem gewaltigen Eingangstor zum Westeingang des Emirates palace.

 

 

 

 

 

 

 

 

Noch ein Palast. Hier entsteht der Präsidentenpalast in Abu Dhabi. Der Präsident ist zugleich natürlich auch der Scheich dieses Emirates.

Der Eingang und einige Teile sind bereits fertig. Der Grossteil des Palastes ist allerdings noch im Bau.

 

 

 

 

 

 

 

So sollte das fertige Projekt des Präsidenten palastes einmal aussehen.

 

 

 

 

Trotz aller Modernität, auch sie sind noch gegenwärtig. Kameldame mit Fohlen.

Bei den Einheimischen immer noch sehr beliebt und geachtet. Für die schnellen Ihrer Sorte werden schon mal Summen bezahlt die sich mit teuren Rennpferden vergleichen lassen.

 

 

 

 

 

 

 

Von der Bevölkerung geliebt und allgegenwärtig in dieser Stadt. Der Uebervater Scheich Zayed. Der wurde einem je länger je sympatischer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die 3. Etappe auf unserer Reise war das Königreich Bahrain. Das tönt zwar wie aus tausenundeiner Nacht, war aber einigermassen enttäuschend. Der Hafen war etwa 40 Minuten von der Hauptstadt Manama weg, und auf der Fahrt dorthin führte uns der ganze Weg durch Sand und Wüste , Industrieviertel und Oelförderungsanlagen. Dazu herrscht dauernd eine Mischung aus Dunst, Smog, Nebel, und spezielles flirrendes Licht. Da kam echte Endzeitstimmung auf. So habe ich mir die Welt nach einem Atomkrieg vorgestellt.

 

 

In der Stadt Manama selbst hat es auch relativ wenig Sehenswertes.

Ab und zu eine schöne Moschee, wie hier dieser Eingang zeigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So gingen wir auch hier auf den Souk,

 

 

 

 

 

 

 

 

 

und mischten uns unaufällig unters Volk.

 

 

 

 

 

Der Verkäufer dieser Kopfbedeckung  wollte unbedingt das ich das Teil aufsetze und ein Foto mache. Mir war natürlich schon klar welchen Zweck er verfolgte. Prompt ging das Gejammer auch los als ich es wieder hinlegen wollte. Aber nach einigem hin und her konnten wir es doch dortlassen und flüchten.

 

 

 

 

 

Die letzte Etappe führte von Bahrain wieder zurück in die Emirate, zu unserem Ausgangspunkt Dubai. Das wohl bekannteste Emirat ist auch das lebendigste und auffälligste, obwohl das Geld nicht mehr ganz so fliesst. Die Oelvorkommen sind nur noch gering, das Hauptaugenmerk liegt nun auf dem Bankenplatz und dem Tourismus.

 

 

Auch Dubai erkundeten wir per Rad. Dieser Radweg führt mitten durch den Sandstrand im Jumeirahbeach viertel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Obligatorischer Fotohalt vor dem Burj al Arab.

Burj (Sprich Burtsch) bedeutet soviel wie Burg oder Turm  und kommt ursprünglich aus dem Deutschen.

Die runde Plattform am oberen Teil des Gebäudes ist der Helikopterlandeplatz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Rolls mehr.

Zur Fahrzeugflotte des  Hotel Burj al Arab gehören 10 weisse Rolls Royce, die diejenigen Gäste abholen die nicht mit dem Helikopter auf der Hotelplattform landen.

 

 

 

 

 

 

In Dubai gibt es aber auch lauschige Plätzchen in denen es sich wunderbar speisen und relaxen lässt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Das höchste Gebäude der Welt mit 828 Meter.

Der Burj Dubai, wie er ursprünglich heissen sollte. Die untersten 40 Stockwerke beinhalten das erste Armani Hotel. Die obersten 10 gehören dem Scheich. Die 700 hundert Appartments die zu vermieten waren, gingen innerhalb eines Tages weg.

Als kurz vor der Eröffnung Dubai das Geld ausging, spendete Abu Dhabi einen Milliardenbetrag an die Nachbarstadt. An der Eröffnung dieses Gebäudes wurde es dann kurzerhand umbennant in Burj Khalifa, dem Familiennamen des jetzigen Scheiches von Abu Dahbi. So besitzt nun eigentlich Abu Dhabi wieder das höchste Gebäude der Welt.

Alldings ist bereits ein noch höheres Gebäude projektiert, das erste das über 1000 Meter hoch werden soll.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mega Metropole Dubai.

Ein Viertel von allen Baukrans soll angeblich in Dubai stehen. Allerdings sind im Moment viele Projekte und Bauten gestoppt worden, so auch "the World" im Meer und weitere Ausgaben von "the Palm".

 

 

Das Wetter war alle Tage gut. Sonnig und zwischen 28 und 35 Grad. Immer Sommer ist es allerdings nicht auszuhalten. Da steigt das Thermometer bis auf 45 Grad. Nicht zu letzt der Grund warum die Einheimischen sich vor allem in ihren Villen, in ihren klimatisierten Autos oder in den klimatisierten Shoppingmals aufhalten und man relativ wenig von Ihnen auf den Strassen sieht. Trotzt all dem Luxus und dem Pomp fehlt mir irgendwie der Charme und das Leben einer alten ursprünglich gewachsenen europäischen Stadt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Reise begingen wir auf der AIDA Diva. Wie auch letztes Mal war das wieder absolut top. Eine gute Mischung von Leuten aus ganz Europa, hauptsächlich aber aus Deutschland. Das Essen und die Unterhaltung, die Wellnes- und Sportmöglichkeiten reichhaltig. Das Ambiente modern und gediegen und trotzdem nie steif und altertümlich. Also alles in allem bestens zu empfehlen. Weitere Infos auf www.AIDA.de

 

 

 


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